Nun endlich gibt es die ersten Bilder der fertigen Küche.

  • 18. Juni 2009 von philipp

Tatsächlich beendet waren die Arbeiten bereits Ende Januar. Es waren aber immer noch kleine Vollendungen und Verbesserungen in Gange, damit wirklich keine Wünsche offen bleiben. Mit den Fotos habe ich versucht, den gesamten Raum, in Teilen, aufzufangen. Sehr gut zu erkennen ist die gesamte Fensterwand mit den Rundbögen und das alles – Wände, Decke und einzelne gemauerte Elemente – eine Einheit ergeben, da überall der gleiche Lehm- strukturputz verwendet wurde. Alles sehr homogen und dadurch beruhigend für das Auge.kueche09_01kueche09_02kueche09_03kueche09_04kueche09_05

Für die Balkenarbeiten an der Decke sorgte die Malerfirma Thomas Bethge aus Lostau. Auch die Holzbalken fügen sich gut in das Gesamtbild ein und machen den Raum etwas rustikaler und auch gemütlicher. Ebenso passt der Boden mit den Holzdielen aus Eiche sehr gut zur Farbe des Lehms. Auch die geflieste Arbeitsplatte im Kochbereich, hat eine relativ neutrale Farbe, so dass sich diese drei Bauelemente zurück nehmen, und den optischen Vortritt den dunklen Schränken und der Arbeitsplatte aus massivem Holz lassen. Diese Arbeiten erfolgten durch eine Tischlerfirma aus Bülstringen.

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Unikates Wasserspiel für den Innenraum

  • 19. Mai 2009 von philipp

Gewünscht wurde vom Auftraggeber ein Springbrunnen oder auch Wasserspiel, der sich in den Raum – hier ein Verkaufsraum – gut integriert.
Nachdem mir nun die Ecke zugewiesen wurde, machte ich verschiedene Vorschläge zur Körperform und zu möglichen Materialien.
Der Auftraggeber war schnell vom Tadelakt als Oberfläche begeistert. Die Auswahl der Farbe ergab sich im Zusammenspiel mit den schwarzen Flusskieseln.
Fließende und ineinander übergehende Linien, geben dem Objekt lebendiges Aussehen. Der Übergang zwischen Tadelaktfläche und Flusskiesel erfolgte mit  schräg angearbeiteten Flexfugenmörtel und einer sorgfältigen Wachsbehandlung. Die Tadelaktoberfläche ist wie immer Fugenlos und glänzend. Durch Zufall konnte ich auch zwei verschiedene Wasserflächen, die an der Oberfläche herunter laufen, erzeugen. Auf den Fotos zu sehen, sind kleine einzelne Rinnsale und Tropfen, da die Oberfläche komlett gewachst ist, und dadurch keine zusammenhängende Oberflächenspannung entstehen kann.
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Firmenlogo mit intergrierter Personenwaage

  • 23. April 2009 von philipp

Hier kam mal wieder der Bastler in mir durch. Für die Firma Mewes und Götzl Wägetechnik, habe ich mir etwas besonderes einfallen lassen. Bei der Sanierung des Bodens mit Natursteinfliesen aus Granit, war es Wunsch des Chefs, das Firmenlogo mit einzubauen. Da ist es natürlich naheliegend, bei einer Firma die Waagen herstellt, eine solche mit einzufügen. Beide Arbeitsgänge, also das Logo zu fertigen sowie es nahtlos in den Fliesenbelag mit einflieseßen zu lassen waren recht knifflig. Trotzdem kann sich das Ergebniss sehen lassen.
Ausser Firmenlogos erstelle ich auch Wappen, Familienwappen und Bilder jeglicher Art, die mit Mosaiken zu fertigen sind.
Die Idee mit der Bodenebenen Waage ist, meines Wissens, ebenfalls neu, und natürlich auch in Bädern oder wo sonst Personenwaagen Ihren Einsatz finden, möglich.

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Küche mit Delfter Kacheln als Fliesenspiegel

  • 4. April 2009 von nick

In Nahaufnahme ist gut zu erkennen, wie ungleichmäßig die Fliesenkanten sind. Jedoch im gesamten Fliesenbelag ergibt es ein einheitliches Bild.
Wie zu sehen, sind die Arbeiten in der Küche des alten Bauernhauses (ehemals das Pfarrhaus) noch nicht abgeschlossen. Im Herdbereich werden oberhalb des Fliesenspiegels noch zwei geformte Sandsteine eingelassen, welche als Auflager dienen, für einen dicken Holzbalken, in dem die Dunstabzugshaube integriert sein wird.
Als Detailfoto ist ebenfalls zu erkennen, wie gut sich die alten Delfter Dekorfliesen in den neuen Wandbelag  einfügen.

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Original Delfter Kacheln

  • 5. März 2009 von philipp

Wieder einmal wurde ich für eine ganz besondere Arbeit gebucht. Diesmal handelt es sich um die Verlegung von original “Delfter Kacheln”. Da diese ja noch immer in einer kleinen Manufaktur, in den Niederlanden gefertigt werden, ist dies erstmal nicht weiter aufregend. Es sei denn, man sieht es als aberwitzig an, wenn ein deutscher Fliesenleger, mit seinem Sinn für den rechten Winkel, auf diese in keinster Weise masshaltigen Fliesen trifft. Das besondere besteht in diesem Fall darin, dass der Auftraggeber, die Fam. S. (Künstler aus Domersleben), für den Wandbelag, extra noch sehr alte Delfter Kacheln, über mehrere Jahre hinweg gesammelt hat. Die ältesten und damit auch wertvollsten sind, laut Aussage des Herrn S., aus dem 16. Jahrhundert.
Nähere Infos und  Bilder folgen.

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